Dienstag, 19. April 2016

TAG 8: Vom River Carron ins Glen Torridon (17,5km)

Heute schien den ganzen Tag die Sonne! Ist das nicht unglaublich? :)
Es ist schön, zwei Tage am Stück nicht so weit laufen zu müssen! Und morgen darf ich das auch noch! :)



Ich habe mir überlegt, mal für ein paar Tage die ganzen kleinen Dinge zu sammeln, die beim Wandern echt nervig sind (die tollen Sachen können ja später noch kommen). Hier der Anfang — ohne Rangfolge:

1. Der Reißbverschluss vom Zelteingang verklemmt sich.

2. Irgendein Reißverschluss verklemmt sich.

3. Es regnet und der Schuh geht auf.

4. Man bückt sich, um den Schuh (im Regen) zuzubinden und der Rucksack rutscht einem auf den Kopf.

5. Man übersieht Höhenlinien auf der Karte und muss auf einmal klettern.

6. Die Verschiedenartigkeit von Kartuschenventilen. 

7. Folgendes Dilemma: die Socken sind kalt und nass. Damit sie am
nächsten Morgen etwas wärmer und etwas trockener sind, muss man sie mit in den Schlafsack nehmen. Der riecht dann aber nach Socken ... 

8. Die Wanderschuhe sind gerade (nach vielen Stunden) getrocknet, da tritt man in sind Pfütze. 

9. Kühe.

Wenn euch etwas einfällt, schreibt es mal runter! :)

Kommentare:

  1. Immer den Berg hoch.
    Immer den Berg runter.
    Kein Wasser mehr.
    Nur noch Brotbrösel in Seitentaschen.
    Alles über 17 km.
    Zu lange keine Menschen.
    Zu plötzlich viele Menschen.
    Sonne. Ohne Sonnencreme.
    Regen. Ohne halbwegs Atmungsaktivität.
    Keine Anrufe.
    Anrufe an extatisch schönen Stellen (Buchten, kleine Häfen, Berggipfel).

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